Case Study · E-Commerce · WooCommerce

Neuer WooCommerce-Shop für Galeria Bolesławiec: Migration, E-Mail-Automatisierung und SEO ohne Ausfallzeit

Handbemalte Keramik aus Bolesławiec, fast 7.000 Produkte im Katalog, eine aktive Mailingliste und ein Shop, der die ganze Zeit weiterverkaufen musste. Wir haben einen neuen WooCommerce-Shop neben dem laufenden aufgebaut, alles 1:1 übertragen und ergänzt, was bisher fehlte: E-Mail-Automatisierung, sauberes SEO und einen Checkout, der keine Kunden verliert.

Galeria Bolesławiec ist ein Krakauer Shop für Bunzlauer Keramik: Becher, Teller, Tafelservice, Krüge, alles von Hand in den typischen Kobaltmustern bemalt. Der Kunde kam mit einem gut funktionierenden, aber in die Jahre gekommenen Shop. Er wollte ein neues Erscheinungsbild und neue Marketingmöglichkeiten, ohne das Risiko, während des Umbaus Kunden, Google-Rankings oder das Vertrauen der Abonnenten zu verlieren. So sieht ein typisches Projekt aus unserem Angebot für Websites und Onlineshopsaus: Ein neuer Shop ist nicht nur ein neues Design, sondern vor allem die sichere Übertragung von allem, womit der Shop Geld verdient.

Showreel des neuen Shops (Ton im Player einschalten). Screenshots, Produktfotos, Logo und Schriften sind original. Zwei Videoeinstellungen, die Musik und der Mockup-Hintergrund stammen von einer KI und sind im Bild gekennzeichnet.

Ausgangspunkt

Der alte Shop erfüllte seinen Zweck, hatte aber einige Probleme, die mit der Zeit Geld kosteten:

  • Ein großer, umfangreicher Katalog. Fast 7.000 Produkte und Varianten, 38 Kategorien, 86 Tags. Davon sind jeweils rund 1.300 Artikel auf Lager. Der Rest sind vorübergehend nicht verfügbare Muster, die mit neuen Lieferungen zurückkommen.
  • Eine Mailingliste ohne Automatisierung. Über 1.600 Newsletter-Abonnenten in MailerLite, aber der Shop übermittelte keinerlei Kaufdaten. Jedes Mailing ging gleich an alle, egal ob jemand gestern oder noch nie gekauft hatte.
  • SEO mit Lücken. Kein einziges Produktbild hatte einen Alternativtext. Einigen Kategorien und Produkten fehlten eigene Meta-Beschreibungen, und die Beschreibung der Startseite brach mitten im Satz ab.
  • Kleine Reibungspunkte im Warenkorb. Doppelte Mehrwertsteuer-Angabe, verwirrende Meldungen bei ausverkauften Produkten und eine Paginierung, die bei Dutzenden Listing-Seiten über den Bildschirm hinauslief.

Das Ziel war einfach zu beschreiben und schwer umzusetzen: ein neuer Shop, gleiche Umsätze während der Arbeiten, null Verluste nach der Umstellung.

Der Katalog in Zahlen

Fast 7.000 Produkte, davon rund 1.300 sichtbar

Fahren Sie mit der Maus über das Diagramm. Die Migration musste den gesamten Katalog übertragen, auch Muster, die gerade nicht vorrätig sind, denn sie kommen mit neuen Lieferungen zurück und haben eigene URLs in Google.

  • ~1300auf Lager und im Shop sichtbar
  • ~5700vorübergehend nicht verfügbar, in Listings ausgeblendet, aber mit funktionierender Produktseite
  • 38 / 86Kategorien / Tags mit ihrer Hierarchie übertragen

Die Herausforderung: ein neuer Shop neben dem laufenden

Den neuen Shop haben wir in einer separaten Staging-Umgebung auf demselben Hosting wie die Produktion aufgebaut. Das ist praktisch, birgt aber zwei ernste Risiken.

Risiko 1: Eine E-Mail aus dem Staging erreicht einen echten Kunden. Eine Testumgebung mit einer Kopie echter Bestellungen und Kundenkonten ist eine tickende Zeitbombe. Eine einzige Statusänderung, ein Cronjob oder ein Automatisierungstest genügt, und ein Kunde, der vor einem halben Jahr einen Becher gekauft hat, bekommt die E-Mail „Ihre Bestellung wurde versandt“.

Risiko 2: Verlust der Sichtbarkeit in Google. Jede Shop-Migration birgt das Risiko von Ranking-Verlusten: geänderte URLs, verlorene Meta-Beschreibungen, doppelte Inhalte, die Crawler sehen, bevor der neue Shop fertig ist.

Sicheres Staging: vier Schutzebenen

Bevor wir irgendwelche Daten übertragen haben, haben wir die Testumgebung abgesichert:

  • Ein Passwort vor der gesamten Website. Das Staging war für niemanden außerhalb des Teams und des Kunden erreichbar, auch nicht für Suchmaschinen-Crawler.
  • Keine Indexierung auf vier Ebenen: HTTP-Header, Meta Robots, die WordPress-Einstellung und eine Sperre in der robots.txt. Selbst wenn jemand einen Link veröffentlicht hätte, hätte Google nichts indexieren können.
  • Ein E-Mail-Wächter. Jede E-Mail, die WordPress aus dem Staging verschickte, wurde abgefangen und an den Projektverantwortlichen umgeleitet, mit [STAGE] im Betreff und einem stündlichen Versandlimit. Die Kunden des Shops konnten keine einzige Nachricht aus der Testumgebung erhalten.
  • Eine MailerLite-Sicherung. Im Staging konnte die Newsletter-Integration Kontakte nur in eine separate Testgruppe eintragen. Jeder Versuch, in die echte Liste zu schreiben, wurde blockiert, bevor die Anfrage den Server verließ.
▸Technisches Detail: Passwortschutz und API-Zugriff

WordPress blockiert das Erstellen von Anwendungspasswörtern, wenn es erkennt, dass die Seite hinter einem HTTP-Passwort liegt. Für uns war das ein Problem, weil Migration und SEO-Synchronisierung über die API liefen. Wir haben es mit einem kleinen Modul gelöst, das diese Sperre während der Arbeiten aufhebt und die Zugangsdaten über einen separaten Header übergibt. Das Modul lief nur im Staging und wurde beim Go-live entfernt.

Datenmigration 1:1

Produkte, Kategorien, Bilder

Das gesamte Sortiment haben wir über die API des laufenden Shops übertragen, ausschließlich im Lesemodus. Auf der Produktion haben wir kein einziges Plugin installiert und keine einzige Codezeile geändert. Der alte Shop verkaufte weiter, ohne zu merken, dass er kopiert wurde.

  • fast 7.000 Produkte und Varianten mit Preisen, Aktionspreisen, Lagerbeständen, Attributen und Bildern
  • 38 Kategorien mit Hierarchie und Beschreibungen
  • Zuordnung über die SKU und, wo sie fehlte, über die Produkt-URL, damit ein erneuter Import Produkte aktualisiert, statt Duplikate anzulegen

Preis- und Bestandswächter

Der Aufbau des neuen Shops dauerte Wochen, und in dieser Zeit verkaufte der alte Shop ganz normal weiter und nahm Lieferungen an. Damit das Staging nicht von der Realität abweicht, haben wir einen Wächter ergänzt, der Preise und Lagerbestände auf Abruf mit der Produktion verglich und nur Änderungen übernahm. Am Tag der Umstellung hatte der neue Shop exakt dieselben Preise und Bestände wie der alte.

Kunden und Bestellhistorie

Wir haben Kundenkonten und Bestellhistorie übertragen, damit Stammkunden nach der Umstellung ihre bisherigen Käufe unter „Mein Konto“ sehen. Der Import hatte eine dreifache E-Mail-Sicherung: einen globalen E-Mail-Wächter, alle WooCommerce-E-Mail-Vorlagen für die Dauer des Imports deaktiviert und entfernte Auslöser für Statusänderungen. Tausende importierte Bestellungen, null versendete E-Mails.

Der neue Shop: ein Katalog, in dem Keramik nach Muster ausgewählt wird

Bei Bunzlauer Keramik sucht kaum jemand einfach „einen Becher“. Gesucht wird ein Becher in einem bestimmten Muster: Punkte, Heidelbeeren, Mohn, Pferde. Deshalb haben wir die Navigation um zwei Achsen zugleich gebaut, Form und Dekor, und zeigen Muster als Vorschaubilder statt als Namensliste.

Strona główna sklepu Galeria Bolesławiec: sekcja Czego szukasz z kafelkami Kształty, Dekoracje, Komplety i Unikaty
Startseite. Vier Einstiege in den Katalog: Formen, Dekore, Sets und Unikate.
Sekcja Przegląd wzorów w sklepie Galeria Bolesławiec z dekoracjami Maki, Kropki i Konie
Musterübersicht. Jedes Dekor mit Produktanzahl und eigener Seite.
Mega menu Dekoracje w sklepie Galeria Bolesławiec z miniaturami wzorów ceramiki
Mega-Menü der Dekore. Man sieht das Muster, bevor man es anklickt.
Lista produktów z filtrami kształtów i dekoracji w sklepie Galeria Bolesławiec
Listing mit Filtern. Form und Dekor in einem Panel.
Wersja mobilna strony głównej Galerii Bolesławiec
Startseite
Wersja mobilna kategorii Czajniki i dzbanki w sklepie Galeria Bolesławiec
Kategorien
Wersja mobilna karty produktu Czajnik klasyczny Florina ze stanem magazynowym
Produktseite
Mobilne menu dekoracji w sklepie Galeria Bolesławiec z miniaturami wzorów
Dekor-Menü

SEO: nichts verlieren, Lücken schließen

Übertragung 1:1

Für jede Seite, jeden Beitrag, jedes Produkt und jede Kategorie haben wir aus der Produktion übernommen, was Google tatsächlich sieht: Titel, Meta-Beschreibung, Open-Graph-Daten. Im neuen Shop haben wir sie unverändert gespeichert. 73 von 73 zugeordneten Unterseiten hatten nach der Migration dieselben SEO-Daten wie vorher. Die URLs von Produkten und Kategorien blieben gleich, sodass Links aus Google, E-Mails und Social Media ab der ersten Minute funktionierten.

Ergänzt, was fehlte

  • Alternativtexte für Bilder. Der alte Shop hatte keinen einzigen. Wir haben sie nach einem einheitlichen Muster erstellt (Produktname und Beschreibung der Keramikart), beginnend mit 150 Produktfotos.
  • Fehlende Meta-Beschreibungen für Produkte und Kategorien, die keine hatten, auf Basis der Kurzbeschreibung und innerhalb der Länge, die Google anzeigt.
  • Strukturierte Unternehmensdaten (LocalBusiness / Store): Name, Adresse des Geschäfts in Krakau, Öffnungszeiten, Telefon, akzeptierte Zahlungsarten und Währungen. Google weiß damit eindeutig, wer der Verkäufer ist und wo man ihn findet.
SEO nach der Migration

Was wir 1:1 übertragen und was wir ergänzt haben

Anzahl der Unterseiten mit vollständigen SEO-Daten (Titel, Beschreibung, Open Graph) im zugeordneten Teil des Shops. Dazu kamen 150 Alternativtexte für Bilder, die es in der Produktion gar nicht gab.

Daten aus der SEO-Synchronisierung im Staging: 73 von 73 Unterseiten unverändert übertragen, 15 Beschreibungen neu verfasst.

▸Technisches Detail: zwei SEO-Plugins in einem Shop

Zu Beginn waren im Shop zwei SEO-Plugins gleichzeitig installiert. Eine häufige Falle: Beide können eigene Tags und strukturierte Daten erzeugen, was zu Duplikaten im Seitencode führt. Wir haben das Plugin aktiv gelassen, das die Produktion nutzte, damit die Datenmigration 1:1 erfolgt, und die Unternehmensdaten so eingebunden, dass sie den bestehenden Knoten überschreiben, statt einen zweiten anzulegen.

Marketing-Automatisierung: Der Shop spricht mit dem Newsletter

Das war der größte neue Mehrwert des Projekts. Früher lebten Shop und Mailingliste getrennt. Jetzt reichert jede Bestellung das Kundenprofil in MailerLite mit Kaufdaten an.

Daten, die im Newsletter ankommen

Nach jeder bezahlten Bestellung wird das Abonnentenprofil automatisch aktualisiert: Anzahl der Bestellungen, Gesamtumsatz, durchschnittlicher Warenkorbwert, Datum der ersten und letzten Bestellung, Status der letzten Bestellung und Lieblingskategorie. So bekommt jemand, der jeden Monat Teller kauft, eine andere Nachricht als jemand, der einmal einen Becher als Geschenk gekauft hat.

DSGVO-konforme Einwilligung

Beim Bestellen und unter „Mein Konto“ gibt es jetzt eine einzige, standardmäßig nicht angehakte Checkbox für die Marketing-Einwilligung, optisch passend zur Zustimmung zu den AGB. Zusammen mit der Einwilligung speichern wir einen Nachweis: Datum, IP-Adresse und Browser. Eine Einwilligung deckt Newsletter, Angebote und Warenkorb-Erinnerungen ab, ihr Wortlaut ist in der Datenschutzerklärung beschrieben.

Drei Automatisierungen

  • Willkommen (3 E-Mails). Wenige Minuten nach der Anmeldung eine Willkommens-E-Mail, nach zwei Tagen Bestseller, nach weiteren fünf Tagen ein Rabatt für den ersten Einkauf. Kauft der Kunde zwischendurch etwas, endet die Sequenz, und er bekommt keinen Rabatt, den er nicht mehr braucht.
  • Verlassener Warenkorb. Lässt ein eingeloggter Kunde mit Einwilligung Produkte länger als eine Stunde im Warenkorb liegen, startet eine Erinnerungssequenz (nach 1, 24 und 48 Stunden). Ein Kauf stoppt die Sequenz sofort, auf zwei unabhängigen Wegen, damit niemand an einen bereits bezahlten Warenkorb erinnert wird.
  • Reaktivierung. Kunden, die lange nicht gekauft haben, erhalten einen eigenen Pfad mit Neuheiten aus ihrer Lieblingskategorie.
Simulator

Was bekommt ein neuer Abonnent? Probieren Sie es aus

Wählen Sie, wann der Kunde zum ersten Mal kauft, und sehen Sie, welche E-Mails der Willkommensstrecke tatsächlich verschickt werden.

  1. StartAnmeldung mit Marketing-Einwilligung
  2. Nach 5 Min.E-Mail 1: Willkommen
  3. Nach 2 TagenE-Mail 2: Bestseller
  4. Nach 5 TagenE-Mail 3: Rabatt für den ersten Einkauf
  5. DanachReguläre Kampagnen mit Kaufdaten

Der Kunde erhält alle drei E-Mails, und die letzte mit dem Rabatt soll ihn zum ersten Kauf bewegen.

Rechnen Sie für Ihren Shop

Was kann eine Erinnerung an den verlassenen Warenkorb bringen?

Bewegen Sie die Regler und geben Sie die Zahlen Ihres Shops ein. Wir zählen nur eingeloggte Kunden mit Marketing-Einwilligung, so wie es bei Galeria Bolesławiec funktioniert.

30Warenkörbe pro Monat erhalten Erinnerungen
2,4gerettete Bestellungen pro Monat
7.200 PLNgeretteter Umsatz pro Jahr

Die Standardwerte sind Beispiele und stammen nicht von Galeria Bolesławiec. Das Ergebnis ist eine grobe Schätzung, kein Versprechen: Die Wirksamkeit hängt von der Branche, den E-Mail-Inhalten und davon ab, wie viele Kunden ein Konto anlegen.

UX von Shop und Checkout

Im Zuge der Migration haben wir kleine Reibungspunkte beseitigt, die einzeln harmlos wirken, zusammen aber Conversions kosten:

  • Ein Checkout, der den Kunden nicht ratlos zurücklässt. Gibt es ein Problem im Warenkorb (ein Produkt ist gerade ausverkauft, eine Variante hat keinen Preis), sieht der Kunde nicht mehr das allgemeine „Es gibt Probleme mit Ihrem Warenkorb“. Er landet direkt im Warenkorb, mit einer konkreten Meldung beim betroffenen Produkt.
  • Nicht verfügbare Produkte verschwinden überall. WooCommerce blendete ausverkaufte Artikel im Shop und in den Kategorien aus, aber nicht in den Karussells der Startseite, im Bereich „Passend zum Set“ oder in den Suchvorschlägen. Jetzt sind sie überall ausgeblendet, die Produktseite öffnet sich aber weiterhin unter ihrer URL, sodass Links aus Google und E-Mails nicht ins Leere führen.
  • Paginierung in menschlichem Maßstab. Bei über 40 Listing-Seiten lief die Standard-Paginierung von WooCommerce über den Bildschirm hinaus. Wir haben das kurze Format großer Marktplätze eingeführt: 1 2 3 … 15 16 17 … 42 43.
  • Eine übersichtliche Bestellübersicht. Wir haben die doppelte Mehrwertsteuer-Angabe entfernt und die Größe der Nachkommastellen in der Warenkorbübersicht vereinheitlicht.
  • Ein stabiler Header. Wir haben den Effekt entfernt, bei dem der Header beim Scrollen schrumpfte und den Inhalt springen ließ.
  • Dezente Einblendanimationen beim Scrollen, so umgesetzt, dass sie nicht mit den Hover-Effekten der Produktkarten kollidieren.

Der Shop unterstützt BLIK, Online-Überweisungen, Karten und Ratenkauf, DHL-Versand und eine BaseLinker-Integration, und der Hinweis auf den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage (Omnibus-Richtlinie) funktioniert bei jedem reduzierten Produkt.

Marketingmaterial mit KI, aber mit Regeln

Parallel zum Projekt haben wir an echten Produkten des Shops getestet, wofür sich KI-Tools für Bild und Video (Magnific) eignen. In einem Shop mit handbemalter Keramik ist das Muster das Produkt, deshalb haben wir jedes Ergebnis mit dem Original verglichen.

Porównanie: oryginalne zdjęcie kubka z jamnikami i ten sam produkt wycięty z tła na kobaltowym kolorze marki
Hintergrund entfernen. Originalgetreu 1:1, inklusive der Öffnung im Henkel. Bereit für Banner in Markenfarben.
Porównanie powiększenia miniatury kubka: zwykłe powiększenie, Magnific Precision i oryginał z sesji
Vorschaubilder hochskalieren. Von links: einfache Vergrößerung aus 480 px, Magnific, Original aus dem Fotoshooting. Muster und Farben unverändert.
Wizualizacja AI: filiżanka bolesławiecka z końmi na drewnianym stole przy oknie
KI-Visualisierung aus einem Packshot. Das Muster der Tasse bleibt erhalten. Geeignet für Social Media und Banner, kein Ersatz für Fotos in der Produktgalerie.
Wizualizacja AI w formacie Story: kubek bolesławiecki w jagody na parapecie
Story-Format 9:16. Form und Farben stimmen, die Heidelbeerzweige sind etwas spärlicher als im Original.

Was wir daraus gelernt haben:

  • für Fotos in der Produktgalerie nur originalgetreue Tools: Hintergrund entfernen und präzises Hochskalieren
  • Lifestyle-Szenen kennzeichnen wir als Visualisierungen und nutzen sie im Marketing, nicht auf der Produktseite
  • ein Produkt pro Bild: Bei mehreren Produkten in einer Szene hat das Modell jedes Mal das Muster eines davon verändert
  • Screenshots unserer Arbeit laufen nie durch einen Generator, die KI erstellt nur den Mockup-Hintergrund

Umstellung auf die Produktion

Der Starttag ist der riskanteste Moment jeder Migration, deshalb hatten wir ihn Schritt für Schritt geplant:

  1. Eine Wartungsseite „Technische Arbeiten“ im Markendesign für Besucher, mit einem Statuscode, der Google mitteilt, dass die Pause vorübergehend ist und die Seite nicht aus den Ergebnissen entfernt werden soll. Eingeloggte Administratoren sahen in dieser Zeit den normalen Shop und konnten ihn vor der Eröffnung prüfen.
  2. Eine letzte Synchronisierung von Preisen und Beständen.
  3. Entfernen aller Staging-Sicherungen: Passwort vor der Seite, Indexierungssperren, E-Mail-Wächter und MailerLite-Testsicherung.
  4. Umstellung der Newsletter-Integration auf die Produktionsliste und die Produktions-Automatisierungen.
  5. Prüfung: Titel, Beschreibungen, strukturierte Daten, Testbestellung, Bestätigungs-E-Mail, Eintrag in MailerLite.

Der Shop ist gestartet und nimmt seit dem ersten Tag Bestellungen an. Weiterentwicklung und laufende Betreuung übernehmen wir im Rahmen von Wartung und Weiterentwicklung von Websites.

Ergebnisse

  • Durchgehender Verkauf. Der alte Shop verkaufte während des gesamten Aufbaus weiter, und die Umstellung passte in ein kurzes, geplantes Wartungsfenster.
  • Null versehentliche E-Mails. Während der gesamten Arbeiten und des Imports hat kein Kunde und kein Abonnent eine Nachricht aus der Testumgebung erhalten.
  • Vollständige Daten. Fast 7.000 Produkte, Kategorien, Kundenkonten und Bestellhistorie 1:1 übertragen.
  • SEO ohne Verluste und mit Mehrwert. Alle bisherigen SEO-Daten erhalten, URLs unverändert, dazu Alternativtexte für Bilder, fehlende Meta-Beschreibungen und strukturierte Unternehmensdaten.
  • Ein Newsletter, der den Kunden kennt. Jede Bestellung reichert das Profil in MailerLite an, und die Automatisierungen laufen ohne Zutun des Shop-Teams.
0versehentliche E-Mails aus dem Staging an Kunden und Abonnenten
~7000Produkte und Varianten 1:1 übertragen
73/73Unterseiten mit nach der Migration erhaltenen SEO-Daten
Selbstcheck · 20 Fragen · ca. 3 Minuten

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